Zwischen Beruf, Familie und eigenen Träumen

Wer mich kennt, weiss: Ich bin kein Mensch, der stillsteht. Trotzdem gibt es diese Momente, in denen ich merke, wie voll ein Alltag sein kann – und wie wenig Raum manchmal für das bleibt, was mich eigentlich am meisten trägt.

Beruflich bin ich seit einiger Zeit in der Informatik im Energiebereich unterwegs, daneben immer wieder auch als Versicherungsmakler aktiv. Beides Bereiche, die mir liegen, die Struktur, Verantwortung und ständig neue Themen mit sich bringen. Ich mag das – die Mischung aus Technik, Zahlen und dem Kontakt mit Menschen. Aber ein Job, so gut er auch passt, bleibt ein Rahmen. Ein Rahmen mit festen Zeiten, festen Erwartungen, festen Grenzen.

Daneben steht das, was mir sonst wichtig ist: Familie, die Momente auf dem Wasser, die mich seit Jahren begleiten, und – wenn ich ehrlich bin – der Wunsch, irgendwann nicht mehr zwischen „Beruf“ und „eigentlichem Leben“ trennen zu müssen. Sondern beides zusammenzubringen.

Genau in diesem Spannungsfeld habe ich in den letzten Jahren immer wieder überlegt, wie ein Weg aussehen könnte, der mir mehr Freiheit gibt – zeitlich, örtlich, finanziell. Ich habe verschiedene Ideen durchgespielt, manche verworfen, andere weiterverfolgt. Was dabei geblieben ist: die Überzeugung, dass es sich lohnt, aktiv an dieser Freiheit zu arbeiten, statt einfach abzuwarten, ob sie sich irgendwann von selbst ergibt.

Dieser Beitrag ist deshalb auch eine Art Zwischenstand. Kein fertiges Ergebnis, sondern ein ehrlicher Blick auf den Punkt, an dem ich gerade stehe: zwischen dem, was ich heute mache, und dem, wohin ich eigentlich will. Im nächsten Beitrag erzähle ich, welches Projekt in dieser Zeit konkret Form angenommen hat – und warum ich mich entschieden habe, jetzt vollen Fokus darauf zu setzen.

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